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Ancistrus sp L144 /Gold Ancistrus Haltung und Zucht

10.07.05  von Henry Buchmann

Ancistrus sp L144 /Gold Ancistrus
  1. Bilder
  2. Wasserwerte
  3. Futter
  4. Namen
  5. Allgemeines
    1. Herkunft/Heimat
    2. Wasserwerte
  1. Größe
  2. Geschlechtsunterschiede
  3. Futter
  1. Erfahrungen
  2. Zucht
  3. Literatur
  4. Links

Bilder:

L144

L144 Weibchen

L144

Ancistrus sp L144 /Gold Ancistrus (schwarzauge)

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Name

Ancistrus sp L144 /Gold Ancistrus (schwarzauge)

Erstbeschreibung :

Taxonomie

....`+- Familie: _Loricariidae
......`+- Unterfamilie: Ancistrinae
........`+- Gattung: Ancistrus
..........`+- Art: L144

Allgemeines

Herkunft

importiert aus Paraguay ? warscheinlich Zuchtform?

Wasserwerte

Temperatur 20-27°C
pH pH 6-8,0
KH 0-?dKH
GH 0-?°dGH
AQ-Größe ab 80 cm

Größe

Größe bis 12cm

Geschlechtsunterschiede

Mänchen hat geweihartige Auswüchse am Kopf die sich im Alter von ca 1 Jahr bilden . Beim Weibchen nur sehr kurz

Weibchen Männchen
L144 Weibchen L144 Männchen
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Futter

L144 Bezahnung

Allesfresser von Algen ,Salat ,Trockenfutter ,Frostfutter und Lebendfutter wird alles gern genommen

^

Erfahrungen

2003 hatte die Posseckert zum drta Treffen im Düsseldorfer Aquazoo gerufen. Wie immer bei diesen Treffen wurde eine Tauschbörse Organisiert .So das es dazu kam das Ulrico mir vier L144 mitbrachte die ca. 3cm hatten. Ich muss sagen ich war von der Farbe recht begeistert so das sie am nächsten Tag in einem 240 Literbecken mit Sandboden und einigen Wurzeln ihr neues zu Hause fanden .In dem nächsten 6 Monate hatten sie ca. eine Größe von 5-6cm erreicht. Nun konnte man sie auch gut an Hand des Geweihartigen Fortsätze am Kopf gut zwischen Männchen und Weibchen unterscheiden. Ich entschloss mich das Männchen und die 3 Weibchen in ein 80 Liter Becken umzusetzen. Die Filterung läuft über einen HMF mit Luftheber. Im Becken befinden sich als Dekor ein paar Holzwurzeln und Kunststoffrohren als Laichplätze. Hier konnte ich auch die Tiere besser füttern mit Spinat, Trockenfutter und hin und wieder mit Frostfutter so das sie trotz ihrer geringen Größe mit knapp 1Jahr ihre erstes Gelege hatten .Heute nach ca. 2Jahren sind sie ca. 10cm groß.

Besonderheiten

Die L144 verstecken sich bei mir kaum so das man diesen attraktiven Wels doch oft zu Gesicht bekommt was nicht von anderen L-Welse behaupten kann. Hin und wieder vergreifen sie sich an großblättrigen Pflanzen.Was aber durch genügend Grünfutter in Grenzen halten kann. Die Tiere können sich auch gut gegen andere Fische behaupten, so dass sie auch mit Barschen Vergesselschaftet werden können.

Mit hohen Temperaturen über 28C° scheinen die Welse Probleme zu bekommen wenn sie über längere Zeit darin gehalten werden.Von einigen Bekannte sind die Tiere in Diskusbecken bei 30C° verstorben aber in Becken mit 26C° noch nie

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Zucht

Die Vermehrung von L144 ist doch recht häufig und einfach wenn man ihnen genug Höhlen zum Laichen anbietet. Auch an die Wasserqualität wurden keine besonderen Ansprüche gestellt. Der Ph-Wert bei mir liegt ca. um 6,5-7,5 und der Leitwert von 300-500à‚µs. Zuerst putzt das Männchen die Höhle worauf es auf die Gunst des Weibchens wartet. Die Paarung selbst konnte ich noch nicht beobachten da sie es vorzogen dies im Schutze der Nacht wenn ich schlief zu vollziehen. Die Röhren (Kunststofferohe sollten innen angeraut sein das die Eier besser daran haften )oder Höhlen sollten nach einer Seite hin verschlossen sein da sonst die Eier nach außen getrieben werden und das Männchen sie nicht mehr richtig pflegen kann.
Sollte es doch dazu kommen, kann man die Eier auch in ein Laichkasten zum Schlupf bringen .Es ist dann von Vorteil sie von Wasser umspülen zu lassen da sonst die Eier hin und wieder verpilsen. Sind die Larven erst einmal geschlüpft und der Dottersack aufgebraucht ist die Aufzucht an sich nicht schwierig da sie von Spinat über Futtertabletten bis Artemien alles zu sich nehmen.

Hier noch ein kleiner Auszug aus meinem Zuchttagebuch.

Eientwicklung

3er Tag 11.06.05 4er Tag 12.06.05 5er Tag 13.06.05
3er Tag 4er Tag 5ter Tag
6er Tag 14.06.05 7er Tag15.06.05 7er Tag15.06.05
6er Tag 7er Tag Schlupf der Larven 7er Tag
15.06.05
Larve Kurz nach Schlupf 15.06.05

Das Gelege der Eier umfaste ca 100St. Was aber recht schwierig zu zählen war da diese stark miteinander verklebt sind.Die Eier brauchen ca 7 Tage bis zum Schlupf wärend diese von dem Männchen in der Höhle die ganze Zeit wohl behütet werden.

Bemerkung:
Um die Aufnahmen zu erhalten hatte ich die Eier künstlich aufgezogen.

Larvenentwicklung

15.06.05 1. Tag 16.06.05 2. Tag 17.06.05
L144 15.06. Larve L144 16.06. Larven 17.06.05 2Tag
3.Tag 18.06.05 4.Tag 19.06.05 5Tag 20.06.05
L144 18.06. Larven L144 19.06.Larven L144 Larve20.06.05
6.Tag 21.06.05 7.Tag 22.06.05 8.Tag 23.06.05
L144 Larve 21.06 L144 Larven 22.06.05 L144 23.06.05 Larve

Beobachtungen Entwicklung

Schon ab der ersten Minute nach ihrem Schlupf sind die Larven in der Lage sich mit ihrem Saugmaul an glatten Oberflächen fest zu halten.
In den ersten 3 Tage kann man deutlich erkennen wie sich die Augen entwickeln und die Flossen Gestallt annehmen.
In denn nächsten Tagen ernährt sich die Larve ausschliesslich von ihrem Dottersack und die Brust und Afterfossen bilden sich aus.

Beobachtungen Verhalten.

Die Larven bilden schon kurz nach dem Schlupf einen zusammen hängende Gemeinschaft wobei sie jetzt immer noch von dem Männchen in seiner Höhle beschützt werden. Für die Bilder mußte ich die Tiere immer voneinander trennen doch nur wenige Minuten später fanden sie wieder zusammen.
L144 18.06.05Larvenansammlung
Larven die sich von der Gemeinschaft trennten ,verstarben des öfftern. Da sie meiner Meinung nach sich nicht richtig Entwickelt hatten und nicht mit den andern mithalten konnten.

Jungfisch

25.06 Lebenswoche 1 04.07 Lebenswoche 2 17.07 Lebenswoche 4
L144 25.06.05 Larven L144 04.07.05Jungfisch L144 Jungfisch 17.07.05

Nach rund 10 Tagen ist der recht große Dottersack aufgebraucht.
Nun bildet sich langsam das Darmsystem aus und der wandel von Larve zu Jungfisch beginnt.Die nun schon ca 1,5cm kleinen Riesen nemmen das erste Futter auf.Da generrell bei Jungfischen der Darm noch nicht richtig ausgebildet ist sollte sie offt gefüttert werden.
da das Futter den noch sehr kurzen Darm schnell passiert.

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Literatur:

DATZ 10/1993

^ www.welse.net
www.hotzeltopf.de

 

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