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Pterophyllum scalare / Skalar

26.08.05  von Henry Buchmann

Name
  1. Bilder
  2. Wasserwerte
  3. Futter
  4. Namen
  5. Allgemeines
    1. Herkunft/Heimat
    2. Lebensraum
    3. Wasserwerte
    4. Größe
    5. Geschlechtsunterschiede
    6. Futter
  6. Erfahrungen
  7. Zucht
  8. Literatur
  9. Links

Bilder:

leopoldi

P. loepoldi

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Namen

Segelflosser
Scalar

Erstbeschreibung : Lichtenstein 1823

Taxonomie

o- Unterordnung: Pleocyemata (Burkenroad, 1963)
....`+- Familie: Cichlidae
......`+- Unterfamilie: Cichliden (Buntbarsche)
........`+- Gattung: Pterophyllum
..........`+- Art: scalare Lichtenstein 1823

Allgemeines

Herkunft

Südamerika, Amazonas bis Pucallpa/Peru sowie in Nebenflüssen Tocantins/Araguaya, Xingu, Tapajos, Trombetas, Rio Negro, Manacapuru, Coari, Tefe, Ica und im Rio Essequibo in Guayana.

Lebensraum

Wassertemperaturen in den Fanggebieten zwischen 27°C bis über 30°C, pH unter 7, KH unter 1°, Leitwert unter 100à‚µs.

Stehen unter Wurzelholz.

Wasserwerte

Temperatur 25-28°C
pH pH 6-8,0
KH 0-4°dKH
GH 0-8°dGH
AQ-Größe ab 80 cm

Größe

Größe ca. 12cm

Geschlechtsunterschiede

Nur Kurze Zeit vor dem Laichen zu erkennen. Bei dem Weibchen ist die Form des Genitalpapille (Laichröhre) abgerundet beim Männchen spitz. Oft ist auch einen etwas buckligen Kopf beim Männchen zu erkennen (-:

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Futter

Lebendfutter, Frostfutter, Trockenfutter

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Erfahrungen

Erstbefall

Ich glaube es war 1995, als ich mir die ersten Skalare gekauft habe. Ich hatte ein 150 × 60 × 60cm Becken mit HQI Beleuchtung 2 ×70 W, das ich versucht habe wie Amano zu bepflanzen (-:. Es war mit jeder Menge Wurzeln und Echinodorus bepflanzt aber immer noch mit genug Schwimmraum. Ich kaufte mir damals 10 Naturskalare auf einer Bezirksbörse. Die Tiere hatten damals ca. 6cm.
Ich hielt sie bei einer Temperatur von 27°C und pH 6,5, Kh 1° und sie Entwickelten sich prächtig. Nach à‚½ Jahr bildeten sich die ersten Paare und sie laichten ab.
In den Jahren darauf folgten immer neuere Farbvarianten auf dem Markt, die mich zu immer neuen Zuchtversuchen verführten. Ich hatte es mal eine Zeit mit Schwarzen Skalaren versucht, doch es sollte einfach mit der Nachzucht nicht klappen. Es gingen auch Gerüchte um, dass diese mit Radium bestrahlt sein sollten.
Als ich jedoch mal Goldskalare in großer Zahl vermehrte, sah ich 2 dunkle Larven unter etwa 1000, was soll ich sagen – sie wurden Schwarz wie die Nacht.
Heute besitze ich nur noch 4 Skalare, die ich von einem Besitzer habe, der keinen Platz mehr dafür hatte.
1x Natur, 1x Natur mit Streifenfehler, 1x Rotrücken und einmal [?].

Ich wollte sie schon abgeben, aber irgendwie sind sie mir ans Herz gewachsen. Na vielleicht sollte ich mal wieder ihre Eier künstlich aufziehen. Aber dazu unter Zucht mehr (-:.

Besonderheiten

Von der Gattung Pterophyllum gibt es meines wissen 3 Arten

1. P. altum (Fangorte Orinoco und Rio Negro haben einen extremen pH-Wert von 3,8-4,3/ Kh und Gh 0°)

Altum

2. P. scalare
(gibt es in verschiedene Zuchtformen wie z.B. Schleier, Rotköpfchen Gold, Schwarz, Ghostskalare usw.) Der größte Teil sind Nachzuchten, wirklich schöne Naturbelassene Stämme sind kaum noch zu finden.

Naturskalare

Skalar Zuchtform

Skalar Zuchtform

Goldskalar

3. P. leopoldi

leopoldi

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Vergesellschaftung

Skalare mit Diskussen zu vergesellschaften ist nicht anzuraten, da verschieden Parasiten dem Diskus schaden aber dem Skalar nichts anzumerken ist. Auch sollte auf die Vergesellschaftung mit Neons verzichtet werden, da die Chance besteht, das sie als Nahrung angesehen werden.

Zucht

Die Zuch von Skalaren ist recht einfach, wenn man einiges dazu beachtet.Es empfiehlt sich eine Gruppe von 10 Jungtieren zu Kaufen und sich die Paare selbst finden zu lassen. Da diese IMHO später besser das Gelege pflegen. Das Männchen beginnt seinen Laichplatz an zu putzen, dies kann ein Laichkegel, Wurzel, Pflanzen usw. sein. Nun beginnt das Weibchen seine Eier an den Laichplatz zu heften und das Männchen befruchtet sie anschliessend. Dies wiederholt sich im ca 30-Sekunden-Takt. Haben die Tiere zum ersten mal gelaicht, kommt es oft vor, dass die Eier nicht befruchtet sind. Meist spielt das sich aber nach einer Zeit von selbst ein. Wenn die Eier abgelegt wurden, beginnt das Paar, die Eier zu säubern und frisst die unbefruchteten. Leider kommt es auch des Öfteren vor, dass die Gelege gefressen werden. Skalare beschützen auch ihre Eier gegen Fische, die ihrem Gelege zu nahe kommen. Um dies in der Nacht zu unterstützen, empfielt es sich ein Nachtlicht aufzustellen.

Skalar Eier

Skalareier

Sollten die Eltern nicht Pflegen, kann man die Eier auch künstlich aufziehen indem diese entnommen werden. Die verpilzten Eier müssen entfernt werden.

Larve 2 Tage
Skalarlarven

Nach zwei Tagen schlüpfen die Larven

Nach zwei Tagen schlüpfen die Larven. In der künstlichen Aufzucht fallen die Larven nun zu Boden. Bei der natürlichen werden die Larven von den Eltern mit dem Maul aufgesogen und wieder an den Laichplatz gespuckt, wobei sie an diesem Kleben bleiben.

Freischwimmen 6Tage

Nach dem 6. Tag beginnen die Larven frei zu Schwimmen. Das ist auch der Zeitpunkt, zu dem der Dottersack aufgebraucht ist und die Larven mit Artemia mehrmals am Tag versorgt werden müssen. Trockenfutter wird nicht genommen, da hier der Bewegungsreitz zur Futteraufnahme fehlt. Die Elterntiere führen jetzt die Jungen und sie werden bei Gefahr verteitigt.

Jung Skalare

Junge Skalare benötigen viel Platz und viele Wasserwechsel, damit sie gut wachsen. Die Becken sollten mindestens eine Höhe von 50cm aufweisen.

Jung Skalare

Schon nach einer Woche kann man sehen, wie sich die Flossen anfangen auszubilden. 3 Wochen später haben sie die Form von erwachsenen Skalaren.

Verkaufsgröße

Nach ca 3-4 Monaten haben sie Verkaufsgröße erreicht.

Bemerkung:

Es sind neue und alte Aufnahmen, die nicht die beste Qualität haben. Ich hoffe ihr habt Verständniss (-:

Ich möchte mich noch bei Jürgen Breunig für das Zurverfügungstellen seiner Aufnahmen bedanken.

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Literatur:

Literatur Empfehlung :

*Amerikanische Buntbarsche Bd. I
von Stawikowski & Werner

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