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Flaschenfilter

16.10.04  von Henry Buchmann

Der Flaschenfilter ist in seiner Bauart sehr simpel und kann in wenigen Minuten hergestellt werden.

Variante 1

Material :

Bauteile

Bohrung für Luftschlauch

Eingeklebter Luftheber mit Schlauch

Filter mit Filterboden und Filtermaterial und Drosselhahn

Flaschenfilter in Betrieb

Sägen des Filterkörpers

Zuerst sägt man den Boden der Kunststoffflasche mit einer Säge ab. Das funktioniert am besten mit einer Metallsäge oder Laubsäge, indem man die Flasche in eine U-Schiene oder ähnliches legt, damit sie seitlich nicht wegrutschen kann.

Luftheber

Für den Luftheber verwende ich einen Kabelrohrbogen, der von seinen Maßen fast passgenau in den Flaschenhals passt. In den unteren Bereich des Kabelrohrbogen wird eine Bohrung schräg eingebohrt, deren Durchmesser etwas kleiner als der Luftschlauch ist, so dass er ohne einzukleben dicht abschließt und in der Höhe verstellbar ist.

Filterboden

Als Filterboden eignet sich ab Besten grober Filterschwamm, der sich sehr gut mit einem Brotmesser auf den Durchmesser der Flasche zuschneiden lässt. (Er sollte ca. 1cm größer sein als der Durchmesser der Flasche, damit er richtig fest sitzt)

Zusammenbau

Variante 2

Utensilien :

Boden der Flasche absägen

Filterbauteile

Eingeklebter Adapter

Flasche mit Filterboden und Filtermaterial

Powerhead 302 mit Filter im Einsatz

Sägen des Filterkörpers

Zuerst sägt man den Boden der Kunststoffflasche mit einer Säge ab. Das funktioniert am besten mit einer Metallsäge oder Laubsäge, wenn man die Flasche in eine U-Schiene oder ähnliches legt. (siehe oben)

Adapter

Nun sägt man ein ca. 3cm langes Kabelrohrstück ab und schmirgelt die Gratreste und Außenseite des Rohres. (Außenseite, um eine bessere Haftung des Klebers zu erreichen)
Das Kabelrohrstück dient als Adapter zwischen Pumpenstutzen und Flaschenhals.

Filterboden

Als Filterboden eignet sich ab Besten grober Filterschwamm, der sich sehr gut mit einem Brotmesser auf den Durchmesser der Flasche zuschneiden lässt. (Er sollte ca. 1cm größer sein als der Durchmesser der Flasche, damit er richtig fest sitzt)

Zusammenbau

In den Flaschenhals den Adapter so einkleben, dass er im Inneren bündig an der dünnsten Stelle abschließt (sonst bildet sich eine kleine Luftkammer am Flaschenhals). Nun braucht man nur noch das Filtermaterial einzufüllen und mit dem Filterboden ( groben Schwamm ) den Boden der Flasche zu verschließen, Pumpe in Adapter einstecken, fertig ist der Schnellfilter.

 

. o O * top * O o .

 

  1. am 6.01.06 schrieb barta :

    als neuaquarianer ist es mir ein rätsel, wie so eine pumpwirkung erzeugt werden soll…kann mir das mal wer erklären?
    grüße
    barta



  2. am 6.01.06 schrieb Henry :

    Hallo Barta

    Du meinst bestimmt den Luftbetriebenen.Wenn in einer Röhre Luft aufsteigt wird eine Strömung erzeugt.Das heißt die Oberflächen der Luftblase reisen das Wasser mit nach oben.Um so feiperiger die Blasen sind um so größer ist die Oberflächen der Blasen = um so höher die Strömung.Du kannst es einfach mal ausprobieren,einfach einen Stohhalm in ein dünnes Rohr stecken und in ein Glas Wasser tauchen,Ein wenig reinblasen und du wirst wie das Wassermit der Luft nach oben getrieben wird.

    Gruß Henry



  3. am 9.01.06 schrieb barta :

    hallo henry…danke für die antwort…werde ich gleich mal ausprobieren:o)
    die bioCO2-anlage bau ich mir jetzt auch…hört sich sehr gut an:o)

    grüße

    barta



  4. am 28.10.07 schrieb Louis :

    Auch 2 Jahre nach dem letzten Post kann ich falsche Behauptungen einfach nicht unkommentiert lasse. Im sog. Luftheberfilter oder Mammutpumpe "reißen" die Luftblasen kein Wasser mit! Vielmehr sinkt die Dichte der Wassersäule in der Röhre durch den großen Gasanteil gegenüber der Dichte des Wassers im Aquarium. Hierdurch tritt ein Kamineffekt auf, der umso besser ist, je länger die Wassersäule ist. Das ist übrigens mit der Wärmekonvektion vergleichbar, bei der das wärmere und somit leichtere Wasser aufsteigt, da dessen Dichte geringer ist. Vielleicht ist diese Klarstellung dem ein oder anderen noch hilfreich.




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